Wie wollen wir in Zukunft Führen? Wie zukünftige Entscheidungssituationen umsetzen? Welche Szenarien sind denkbar und wie wird sich das anfühlen?
Eigentlich will ich, müsste ich… aber irgendwie…

Gruppensimulationsverfahren
&
bewegende Aktionsmethoden

Meine Leitung des Workshops „CoExplorieren – Sozioadrama Leitung“ möchte ich Menschen und Themen in Verbindung bringen. Meine Leitung kann Dir eine hilfreiche Stütze sein, wenn es darum geht eine Idee oder eine Herausforderung “virtuell” und gemeinsam anzuschauen, ohne dass die tatsächlichen Vorhaben umgesetzt werden müssen. Tauche in einem kreativen und generativen Prozess ein. Erkunde den Zukunftstraum Deiner Themen. Ziel ist es, ein Zukunftsszenario zu sehen, ohne es im Leben wirklich tun zu müssen. Das Ergebnis kann wie eine Abschrift einer möglichen Entwicklung sein, die im Anschluss der Session eingesetzt werden kann oder auch nicht. Du entscheidest!

Outcomes*

höhere Empathiefähigkeit, Perspektiverweiterung, Mindshift und Mindest growing

*Auch für Teilnehmer:innen, die sich zwar aktiv beteiligen, aber kein eigenes Thema betrachten wollen.

Die Zutaten für eine gelingende Session: Großer freier Raum, mindestens 6-9 Teilnehmer:innen, offen für Achtsamkeits-Übungen und Körpereinsatz, Zeitraum von 4 Stunden, eine Prise Spontanität, Lust und Spaß, intrinsisch motivierte Geldspende (Zahl, was es Dir Wert ist).

„Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen, als im Gespräch in einem Jahr“

(Platon)

Spiele das auf Dich zugeschnittene Drehbuch, während Du es erkundest. Und schreib es, während Du es spielst!

Ablauf

Die Veranstaltung gliedert sich in drei Phasen:

  • Zuerst finden wir in einem Gespräch in der Gruppenrunde heraus, was Dich/ die gesamte Gruppe/ Euch als Team derzeitig bewegt. Wir generieren die Forschungsfrage für dich oder als Gruppe, die uns im Prozess leiten soll.

  • Im zweiten Schritt wird es konkreter. Wir setzen einen Fokus und Arbeiten mit dem, was wichtig ist. Wenn die ganze Gruppe in Aktion kommen will, gibt es keinen einzelnen Auftrag, ich werde stattdessen gleich mit der ganzen Gruppe oder dem Team anfangen. In dieser Phase wird das Thema im Hier und Jetzt untersucht.

  • In der dritten Phase steigen wir in die Auswertung über das wahrgenommene Verhalten und überführen das Erlebte in konkrete Impulse, die auch pragmatisch umgesetzt werden können. Und zwar in bekannten Workshop-Formate (Beispiele siehe weiter unten).

Quellen

Ich schöpfe dabei aus drei Quellen: Dem Social Presencing Theater, dem Soziodrama und agilen Workshopmoderationselementen. Das Verfahren das ich anwende, erlaubt eine 4D-Perspektive der Themen und Challenges.

Social Presencing Theater

Das Social Presencing Theater (SPT) wird von Otto Scharmer (Theorie-U Erfinder und MIT Berater) auch als „Kino der aktuellen Wirklichkeit“ bezeichnet. Entwickelt wurde es von Arawana Hayashi vom Presencing Institute in Massachusetts. Im Kern geht es darum, dass sich eine Gruppe spontan und intuitiv auf verschiedene Rollen einlässt, die für ein aktuelles Thema oder anstehende Herausforderungen relevant erscheinen. Das könnten bei einem anstehenden Veränderungsprozess in der Organisation zum Beispiel Personen aus dem Stakeholder-System sein, aber auch abstraktere Rollen, wie zum Beispiel „die Buchhaltung“, „unsere Meetings“ oder „der Vertrieb“. Was und wer inszeniert wird ist frei von jeder Regel, um das Denken in diesem Prozess als altes Muster zu unterbrechen und aus dem gemeinsamen, neuem Wahrnehmungsfeld zu schöpfen.

Im Fokus des SPT stehen die Aufmerksamkeit, das Woher deiner Impulse und die eigene Wahrnehmungsfähigkeit.

Soziodrama

Das Soziodrama geht auf Jacob L. Moreno (1889-1974) zurück. Er war zu seiner Zeit als Arzt und Philosoph bereits daran interessiert, Einzelpersonen, Gruppen und gesellschaftliche Strukturen in ihren Wirkungszusammenhängen besser verstehen zu wollen und Entwicklungen zu initiieren.

Die Absicht des Soziodramas ist es, Themen und Anliegen, soziale Interaktionen und Konflikte in Gruppen und mit Gruppen zu bearbeiten. Als ebenfalls erlebnisorientierte Methode, die auf die Integration von Denken, Fühlen und Handeln abzielt, werden soziale Systemen erkundet. Hilfreich und sinnvoll kann zum Beispiel die Anwendung sein, um Beziehungssysteme in Teams, Abteilungen und Bereichen, aber auch Konfliktpotentiale und daraus abgeleitete Handlungsoptionen, erfahrbar und erlebbar zu machen.

Im Fokus des Soziodramas stehen die Rollen, Interaktionen, die Verräumlichung und Externailsierung der Impulse und Gedankenn

Agile Workshopelemente

Agile Workshopmoderation geht auf mehrere Wurzeln zurück. Es gibt Abzweigungen zur Systemischen Organisationsentwicklung, Humanistischen Psychologie, Modelle und Theorien der Gruppendynamik uvm. Neuerdings finden auch die auf Chaos- und Systemtheorien aufbauenden „Liberting Structures“ größere Anwendungskreise.

Allen Elementen ist es ein Anliegen, kreativere, agilere und effektivere Meetings zu gestalten, die nicht nur das Thema, sondern auch den Menschen und die Gruppe im Blick hat. Menschen sollen hier in einem vertiefenden Dialog treten, der rein sachliche Kontexte auflockert. In Phase drei ist es mir wichtig, die erlebten Rollenaktivitäten, wie zum Beispiel das Eintauchen in Stakeholder Anforderungen oder das Spielen von Arbeitssituationen mit dem Kunden wieder besprechbarer zu machen. Jedes gute Meeting endet mit einem Log-Out!

Im Fokus stehen hier z.B.: Dialogrunden, ggf. Open Space, 15%-Solutions, Retro, Feedbacks, Sharing